MPU - aufgrund von Alkohol
Sind Sie durch Alkohol
mit dem Verkehrsrecht in Konflikt gekommen und müssen sich deshalb
einer MPU unterziehen, sollten wir uns darüber informieren, ob Sie für
die MPU Abstinenznachweise oder Leberwertbefunde benötigen.
Wurde Ihnen bereits von
Fachleuten mitgeteilt, dass Abstinenzbelege oder Leberwertkontrollen
nötig sind (z.B. von Suchtberatern oder Empfehlungen von
Vorgutachtern)? In Zusammenarbeiten mit anerkannten Verkehrsmedizinern
können Sie bei uns alle Kontrollen durchführen lassen, die für eine MPU
erforderlich sind. Die Laboranalysen nach nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005. sind amtlich anerkannt und genügen
den Ansprüchen aller MPU-Stellen und Verkehrsbehörden in allen
Bundesländern.
Alkohol-Abstinenznachweis
Wenn Sie auf Alkohol verzichten oder über einen längeren Zeitraum
nachweisen, dass Sie keinerlei Alkohol zu sich nehmen, lässt sich eine
alkoholabstinente Lebensführung unter Zuhilfenahme folgender
Laboranalysen stützen:
- Haaruntersuchungen auf Ethylglucuronid
(EtG)
- Urinuntersuchungen auf Ethylglucuronid
(EtG)
Die Haaranalyse kommt allerdings nur in Betracht, wenn Ihre Haare
chemisch unbehandelt sind (d.h. nicht gefärbt, gebleicht o.ä.) und Sie
über eine ausreichende Haarlänge und Haarmenge verfügen. Mit einer
Haaranalyse auf Ethylglucuronid können Sie höchstens drei Monate
alkoholfreier Lebensweise belegen, da nur ein kopfhautnaher
Haarabschnitt von maximal 3 cm analysiert werden darf. Da die Kopfhaare
durchschnittlich einen Zentimeter monatlich wachsen, benötigen Sie
beispielsweise zum Nachweis eines alkoholfreien Zeitraums von 6 Monaten
zwei Haaranalysen im zeitlichen Abstand von drei Monaten mit einer
Haarlänge von jeweils 3 cm. Von den Kopfhaaren wird dann ein etwa
Kleinfinger-dickes Haarbüschel benötigt. Sie können die Haaranalyse in
der Begutachtungsstellen oder bei einem anderen dafür anerkannten
Institut durchführen lassen. Auf jeden Fall muss die Bescheinigung der
Laborergebnisse die Cut-off-Werte enthalten sowie mit Stempel und der
Unterschrift versehen sein.
Reicht Ihre Haarlänge nicht aus oder lehnen Sie aus anderen Gründen
eine Haaranalyse ab, lässt sich Alkoholfreiheit auch über ein
Alkoholabstinenz-Kontrollprogramm mittels Urinanalysen belegen.
Bei all den von Ihnen benötigten Nachweisen
gegenüber den MPU Prüfstellen werden Sie von unserem Team stets
unterstützt, sodass die MPU Prüfung bei Ihnen auch zu dem gewünschten
Erfolg führt.
Zögern Sie nicht und senden Sie uns noch
heute über das Kontaktformular
Ihre Probleme,
oder rufen Sie uns an 0511 899 059 60 sodass wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten.
Hier
haben wir mal einige Fragen zusammengestellt
Fragen zum Thema Alkohol bei der MPU
1. Beschreiben Sie
den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und
Uhrzeiten.
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel
Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn
überhaupt)?
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss
gestanden und sind aufgefallen?
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne
aufzufallen und was folgern Sie daraus
8. Wann hatten
Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal
Alkohol zu sich genommen?
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr
Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss
bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie
haben Sie darauf reagiert?
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr
Leben und Ihr Umfeld?
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit
mehr Alkohol als heute getrunken haben?
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und
bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren
Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol
verzichtet?
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und
wie stufen Sie sich heute rückblickend ein
20. Trinken Sie heute
Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum
nicht schon eher?
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei
die Umstellungsphase erlebt?
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr
Umfeld aus?
27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil
bleibt?
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten
Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Diese Fragen, und noch einige mehr
werden Sie erwarten wenn Sie wegen Alkohol die MPU machen müssen
und die Antworten sollten die richtigen sein.
Deswegen rufen Sie uns noch heute an 0511 899 059 60 damit
wir das Problem bearbeiten können
Oder ganz einfach unser Kontakformular
benutzen
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